Die Phytotherapie – die Lehre der Heilkräuter

Die Macht der Heilkräuter ist sicher den meisten bekannt. Große Heiler wie z. B. Hildegard von Bingen und Sebastian Kneipp haben schon viele Bücher darüber geschrieben. Sie sind wohl das bekannteste meiner ausgesuchten Spezialgebiete.

Sie wurden schon seit jeher genutzt, waren die „alte Medizin“, die die Heiler und Schamanen schon in früheren Zeiten erlernten und sich zunutze machten, um Mensch und Tier zu helfen.

Auch unsere Lieblinge können sehr davon profitieren, wenn sie fachgerecht kombiniert eingesetzt werden. Ihre Wirkung ist in zahlreichen Studien belegt worden.

Kaum jemand kennt zum Beispiel nicht die entwässernde Wirkung der Brennessel oder die Husten beruhigende Wirkung des Spitzwegerichs in der Erkältungszeit, die übrigens genauso unsere geliebten Freunde treffen kann. Wussten Sie schon, dass unsere Erkältungen häufig auch ansteckend für unsere Vierbeiner sind?

Eine Vielzahl von Kräutern wächst überall vor unserer Nase, in unserem Garten, auf Wiesen oder im Wald und wartet nur darauf, uns und unseren Tieren hilfsbereit zur Seite zu stehen. Man muss nur wissen, wo und wann man sie möglichst schadstoffrei erntet, wie man sie richtig verarbeitet und einsetzt (als Tee, Umschlag, Tinktur, etc.) und so verabreicht, dass unsere vierbeinigen Freunde sie auch bereitwillig zu sich nehmen – das ist oft die Kunst.

Denn besonders unsere Katzenfreunde sind ja sehr eigenwillig in der Wahl dessen, was sie heute noch gut finden und morgen schon wieder verschmähen.
Bei Hunden ist das sehr viel einfacher – meistens.
Dennoch gibt es Tricks und Pfiffigkeiten, wie man auch die wählerischsten Tiere dazu bekommt, das zu sich zu nehmen, was sie zu sich nehmen sollen.

Und hier stehe ich Ihnen gerne hilfreich zur Seite.