Allergien

Eine Allergie entsteht, wenn das Immunsystem übertrieben auf normalerweise harmlose Substanzen reagiert. So lösen dann eigentlich für den Körper vollkommen ungefährliche Dinge wie Futterbestandteile oder Waschmittel, mit denen das Körbchen oder die Decke unseres Freundes gewaschen wurde, eine mehr oder weniger starke Immunreaktion aus. Der Körper versucht, durch verschiedene Maßnahmen den fälschlich erkannten „Feind“ loszuwerden, indem das Immunsystem ihn bekämpft.

Das kann sich in völlig unterschiedlichen Reaktionen zeigen, wie z.B. Atemproblemen wie Husten bis hin zum asthmatischen Anfall oder in Hautproblemen wie trockenen Stellen, Pickelchen, Hot Spots etc zeigen oder als Schwellungen, Wassereinlagerungen usw.

Wenn solche Probleme entstehen, ist es wichtig, die Ursache zu erforschen und entsprechend zu beseitigen. Liegt das Problem zum Beispiel in einem Futtermittelbestandteil, so kann man durch Ausschluss-Diäten herausfinden, was genau nicht vertragen wird. Eine Futterumstellung wäre eine Lösung, oft verbinde ich diese mit einer Ernährungsberatung und mit etwas Glück ist durch eine Umstellung der Fütterung schon viel gewonnen.

Grundsätzlich können Allergien gegen alles Mögliche ausgebildet werden. Auch Tiere können „Heuschnupfen“ bzw. Pollenallergien haben.

Sie können allergisch gegen Medikamente reagieren, gegen Parasitenhalsbänder oder Spot ons, Shampoos, gegen ihre Näpfe je nach Material, gegen Lufterfrischer oder neue Teppiche in der Wohnung…

Außerdem gibt es auch noch die Auto-Immunkrankheiten. In diesem Falle reagiert der Körper gegen sich selbst. Dies ist eine Herausforderung in der Behandlung, besonders in Abhängigkeit der Heftigkeit der Reaktion.

Bei meiner geliebten alte Katzendame Mi (die schwarze Katze auf den Bildern), wurde in ihrer zweiten Lebenshälfte eine eosinophile Gastro-Enteritis, eine Autoimmunerkrankung, bei der Magen und Darm von sich aus allergisch reagieren festgestellt. Zwar konnte ich ihr durch eine Ernährungsumstellung auf möglichst allergenfreie Kost helfen, ganz ohne Eindämmung des Immunsystems durch Cortison (vom Tierarzt) ging es aber leider doch nicht. Dennoch wurde sie schön alt damit, und hatte ein wunderbares glückliches Katzenleben, ich bin dankbar für jeden Tag, den ich sie an meiner Seite haben durfte. Sie wurde fast 15 Jahre alt.

Gerade bei den Auto-Immunerkrankungen können die richtigen Vitalpilze übrigens eine großen Hilfe sein, da sie regulierend auf das Immunsystem einwirken. Sie können es auf „normal“ einpendeln, er herunterregulieren, wenn es zu stark reagiert, und umgekehrt ein zu schwach reagierendes Immunsystem hochregulieren, so dass es seine Aufgaben der Erregerabwehr erfüllen kann und gestärkt wird.

Je nach Stärke der Allergie, kann es durchaus sein, dass ich Sie zum Tierarzt überweise, da man unter Umständen und gerade am Anfang einer allergischen Reaktion, diese zunächst schulmedizinisch eindämmen muss. Wenn der Körper sich dann sozusagen erst einmal wieder gefangen hat, kann man mit begleitender naturheilkundlicher Therapie sehr gut unterstützend eingreifen und evtl. die schulmedizinischen Mittel wie Cortison langsam reduzieren oder ganz ausschleichen. Es ist schon viel erreicht, wenn man diese reduzieren kann, um die Nebenwirkungen, die sie mit sich bringen auf ein Minimum zu begrenzen.

Hier gibt es viele Möglichkeiten, die ich Ihnen gerne im Einzelfall passend erläutere.