Felines urologisches Syndrom

Unter dem felinen urogolischen Syndrom (FUS) fasst man den Symptomkomplex von Erkrankungen von Harnblase und Harnröhre zusammen.

Die Ursachen hierfür können unterschiedlicher Natur sein: Nierenfunktionsstörungen, kleine Harnkristalle oder Steine, welche die Harnröhe beengen oder verstopfen oder die dortige Schleimhaut reizen, oder auch Harnstauungen bei Blasenfunktionsproblemen.

Dies äußert sich so, dass das die Katze Probleme beim Urinieren zeigen kann, dass sie sich schwer tut und duckt oder dass sie plötzlich nicht mehr stubenrein ist und in die Wohnung macht (ohne es zu wollen bzw. ohne etwas dafür zu können).

Wenn das Problem in einer beengten oder verstopften Harnröhe liegt, versucht die Katze zu pressen, ohne dass sie sich große Erleichterung verschaffen kann, bei Katern kann sich die Penisspitze bläulich verfärben, das Allgemeinbefinden wird immer schlechter, weil der Urin sich ansammelt und die Blase sich immer mehr füllt und nicht entleert werden kann. Durch die Kristalle kann es auch zu Blut im Harn kommen.

Betroffen sind wesentlich häufiger Kater, bedingt durch deren Anatomie.

Auch bei dem felinen urologischen Syndrom ist ein ganz wichtiger Aspekt - wie bei so vielen Dingen - die Fütterung. Je nach Futter wird die Steinbildung von Harn-Gries bis hin zu Harnsteinen begünstigt und wirkt sich dementsprechend negativ auf das Krankheitsbild aus. Auch hier ist schon mit der fühzeitigen richtigen Fütterung viel zu erreichen, homöopathisch kann man ebenfalls gut modulierend eingreifen.