Hüftgelenksdysplasie
Hüftgelenksdysplasie (HD) bedeutet, dass das Hüftgelenk missgebildet ist. Das geht häufig einher mit einem abgeflachten Pfannenrand im Gelenk, mit einem deformierten Oberschenkelknochenkopf und einer Instabilität der das Gelenk stützenden Bänder. Somit ist ein reibungsloser und schmerzfreier Bewegungsablauf im Hüftgelenk bei betroffenen Hunden kaum mehr möglich.
Betroffen sind meist mittlere und größere Hunderassen, da es durch das höhere Eigengewicht, welches die Gelenke tragen müssen, schneller zum Verschleiß der Gelenke kommt. Allerdings kann es durch die reine Verformung des Gelenkes auch bei kleinen Hunderassen auftreten.
Eine HD kann vererbt werden und muss nicht zwangsläufig durch Verschleiß oder zu hohe Belastung entstehen.
Bemerkbar kann sie sich machen durch eine allgemeine Bewegungsunlust, welche schmerzbedingt ist. Oder der Hund kann Schwierigkeiten beim Aufstehen und Treppensteigen haben, beim Spielen oder er lahmt zeitweise (das bedeutet eine Störung des Gangbildes z. B. durch das Nachziehen von einem Bein). Die Gelenkbewegung kann eingeschränkt sein, und der Hund entlastet das schmerzhafte Bein im Stehen.
Auch hier ist eine richtige Fütterung, gesunde Zufütterung verschiedener naturheilkundlicher Mittel und Vorbeugung – bei vorbelasteten Hunden dringend schon im Welpenalter (!) - sehr wichtig.
Bei der Hüftgelenksdysplasie kann man naturkundlich je nach Schweregrad sehr gut unterstützend mit verschiedenen Maßnahmen eingreifen.