Hauterkrankungen

Die Aufgaben der Haut sind vielfältig, sie ist ein wichtiges Sinnesorgan zum Fühlen, sie grenzt den Körper gegen die Umwelt ab und schützt ihn vor Krankheitserregern, vor dem Austrocknen, vor Verletzungen und vor Strahlen.

Im Gegensatz zum Menschen schwitzen Hunde und Katzen nicht über die gesamte Haut, sondern nur an den Pfotenballen, sie regulieren die Körpertemperatur über Hecheln und eine erhöhte Wärmeausstrahlung durch stärkere Durchblutung über die Haut.

Die Haut kann durch Parasiten wie Insekten (Haarlinge, Flöhe, Läuse) heimgesucht werden und durch Spinnentiere, zu denen die Zecken und die Milben verschiedener Arten gehören. Auf diese Plagegeister gehe ich unter „Parasiten“ näher ein.

Weiterhin gibt es bakteriell verursachte Hautkrankheiten wie eitrige Hautentzündungen (Pyodermien und Welpenpyodermie, auch Impetigo genannt), Hautfaltenentzündung besonders da, wo Haut auf Haut trifft und Feuchtigkeit und evtl. Schmutz eingeschlossen bleibt, wie in Falten z. B. bei Intertrigo, der Hautfaltendermatitis.

Dann gibt es die sogenannten „Hot Spots“, Entzündungen die durch verschiedenste Dinge hervorgerufen werden können, angefangen bei Parasiten, Bakterien bis hin zu Verletzungen oder Allergien. Hier muss man genau recherchieren, wo die Ursache liegen könnte.

Weiterhin gibt es noch die Pododermatitis, welche nur die Pfoten betrifft.

Außerdem können auch Pilze die Haut befallen – dies nennt man Mykosen - wenn das Immunsystem geschwächt ist - und nur dann. Die entsprechenden Krankheiten, welche durch Pilze verursacht werden, heißen Trichophytie und Mikrosporie (je nach Verursacher) und sie befallen die oberflächliche Haut.

Dann gibt es noch die Pilze, welche Schleimhäute befallen wie Hefepilze der Gattung Candida, die die Mundhöhle und die Genitalorgane befallen können.

Pityrosporie (Malassezia) gehört ebenfalls zu den „inneren“ Pilzerkrankungen, sie können im äußeren Gehörgang, im Enddarm und in den Analdrüsen sowie in der Vagina zu finden sein.

Allergische Hauterkrankungen werden durch ein überreagierendes Immunsystem verursacht. Der Körper reagiert auf eigentlich harmlose Stoffe in der Umwelt. Auslöser einer Allergie können bestimmte Futterbestandteile sein, Staub, Waschmittel von Körbchen, Decken oder Bekleidung, Blütenpollen oder andere Kontaktstoffe sein. Sogar die Sonnenstrahlen auf unpigmentierter oder heller und spärlich behaarter Haut können bei der Solardermatitis zur Allergie führen.

Auch auf Stiche von Insekten können Tiere allergisch reagieren.

Zuletzt können auch die in der Haut enthaltenen Talgdrüsen in ihrer Funktion beeinträchtigt sein, und zu wenig oder zuviel Hauttalg (Seborrhoe) produzieren.

Eine besondere Form der Seborrhoe ist er „Fettschwanz der Katze“. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Überproduktion der Talgdrüsen an der oberen Seite des Schwanzes, besonders bei Langhaarkatzen. Dadurch ist der Schwanz oft verkrustet und fühlt sich schmierig an.

Für all diese Hautprobleme steht uns eine Vielzahl von natürlichen Mitteln zur Verfügung, über die ich Sie gerne bei Interesse berate.